Freitag, 22. August 2014

Königlich wandern, 19.08.14


 Endlich ist es so weit, es geht in den Nationalpark! Der Regen hat über Nacht nachgelassen sodass ein relativ trockenes Wandern möglich ist. Vom Parkplatz weg folgen wir dem Kungsleden (King's Trail) für knapp sechs Kilometer, bevor wir einen (laut Karte) Trampelpfad Richtung Parek (kleine Samensiedlung) einschlagen. Wie uns schon zuvor ein deutsches Päärchen erzählt hat, ist dieser “Trampelpfad” grossteils besser begehbar als der Kungsleden. Nach weiteren fünf Kilometern lichtet sich der Wald und wir kommen auf eine riesige Seen- und Sumpfebene. Ueber den Sumpf führen Holzstege, sodass ein einfaches überqueren möglich ist. Nasse Füsse bleiben uns dennoch nicht ersparrt, da die Flüsse durch den vielen Regen einen hohen Wasserstand haben und wir zu einer Furt kommen. Also werden die Schuhe ausgezogen und das saukalte Wasser durchwatet. 
Auf der anderen Seite des Flusses angekommen fängt es wieder an zu regnen. Wir setzen den Marsch in wasserfester Montur fort. Da wir nicht mit einem so starken Niederschlag rechneten verzichteten wir auf die Regenhose was wir nun mit pitschnasssen Beinen bereuen. Um etwas trocknen zu können, suchen wir einen Platz, um das Zelt aufzustellen und verkriechen uns darin. Gar nicht so einfach, dass dabei alles trocken bleibt und da der Regen nicht so schnell nachlassen möchte wird im Zelt gekocht und gegessen bevor wir den restlichen Abend mit Stadt-Land-Fluss totschlagen.




Letzte Vorbereitungen, 18.08.14

Heute hat das Sportgeschäft in Jokkmokk endlich wieder offen. Wir erhoffen uns hier wertvolle Tipps zur Wanderung in den Sarek zu bekommen. Doch der Verkäufer kennt sich besser in Mallorca als der hiesigen Umgebung aus und kann uns so nicht weiter helfen. Er empfiehlt uns eine Agentur, welche Wanderungen in den Sarek organisiert. Wir versuchen dort unser Glück, treffen aber niemanden an.
Ohne genauen Plan geht es weiter nach Kvikkjokk, von wo wir die Wanderung starten wollen. Auch hier kann oder mag uns niemand Tipps geben, aber immerhinn haben wir hier die richtige Karte bekommen. Da es durchgehend regnet verbringen wir den Abend im Gästeraum des Campingplatzes und stellen unsere eigene Route zusammen. Aufgrund des Wetters soll diese auf nur drei Tage ausfallen, anstatt fünf.

Eine kulturelle Begegnung, 17.8.2014

Heute ist Sonntag, also Pausetag! Obwohl das Wetter einigermassen schön ist, besuche ich das Samenmuseum, während Johannes den Ort besichtigt. Das Museum erzählt in lieb hergerichteten und anschaulichen Räumen über das Volk der Samen. Die Samen waren hier im Norden von Skandinavien ein Nomadenvolk, das durch die Berührung der “westlichen” Kultur (aber teilweise auch schon davor) sesshaft wurde und sich der Rentierzucht annahm. Die Samen lebten sehr stark mit der Natur verbunden, ohne sie nachhaltig zu beeinflussen. Doch der Lebensstil änderte sich besonders bei den letzten drei Generationen durch Einfluss des “Westens”. Diese Generationen hinterliessen sehr starke Narben in der Natur von Lappland (das Hauptgebiet, wo die Samen leben). Ab dem 17. Jahrhundert wurde versucht die Kultur der Samen auszurotten, was aber nicht ganz gelang. Heute gibt es eine Vertretung der Samen im norwegischen Parlament und deren Kultur ist in der Verfassung als erhaltenswürdig festgeschrieben.
Die Samen leben heute grossteils von der Rentierzucht und teilweise vom Toursimus. Bei vielen Raststätten und Geschäften in Orten gibt es Stände, wo wir Samensouveniers kaufen können. Besonders sind deren Trachten und deren Messer bekannt.
Die Samen verehren einige Göttinnen und Götter und üben auch so manche Rituale aus. Für uns “westlich” denkende ist besonders das Ritual interessant, wo der/die Natjä (oder so ähnlich) die Toten um Hilfe bittet. Der/die Natjä hat die Aufgabe den Willen der Götter und Göttinen zu interpretieren und in Zeiten grosser Not Rat zu geben. Weiss der/die Natjä selber nicht mehr weiter trommelt er/sie so lange auf seine/ihre spezielle Trommel, bis er/sie in einem Trance ähnlichen Zustand umfällt. Dabei hat sich seine/ihre Seele vom Körper gelöst und wandert in das Reich der Toten, um sich von bereits verstorbenen Natjäs Rat zu holen. Anschliessend muss der/die Natjä gegen eine*n feindliche*n Natjä antreten. Wenn er/sie stark genug ist wandert er/sie zurück in den Körper und kann dem Volk helfen. Falls nicht, stirbt der/die Natjä. Diese Reise kann allerdings auch mehrere Tage dauern. (Alle Informationen habe ich aus Reiseführern und Museen).
Moterboot, Motorboot
Ruadan dua i nua zua Not.
Nach dem intensiven Eintauchen in die samische Kultur kehren wir an den Campingplatz zurück und borgen uns ein Ruderboot aus, um auf den See hinaus zu fahren. Sehr nett spiegelt sich die schöne Landschaft im Wasser und von hier sieht alles auf einmal ganz anders aus.

Nach dem Abendessen locken uns noch die letzten Sonnenstrahlen zurück zum See, wo wir eine grandiose Lichtstimmung geniessen dürfen.
Lukas' Timelapsemotiv :)

Sonntag, 17. August 2014

Ruhe vor der Action, 16.08.14


Unser nächstes Ziel ist der Sarek-Nationalpark. Dazu steuern wir die Stadt Gällivare an, welche etwa 200 Kilometer östlich des Nationalparks liegt. Dort angekommen lesen wir im Reiseführer, dass Jokkmokk deutlich geeingneter als Ausgangspunkt für eine Unternehmung im Sarek ist. Also geht es weiter in den Süden. Der erste Campingplatz in Jokkmokk, welcher uns von der Touristeninformation empfohlen wird, sagt uns nicht zu. Zum glück finden wir einen anderen Platz, welcher von einem sehr netten Päärchen betrieben wird. Hier wollen wir für die nächsten zwei Tage bleiben, um uns auf die Wanderung durch den Sarek-Nationalpark vorzubereiten. Das ist wohl das erste Mal auf dieser Reise, dass wir schon am frühen Nachmittag unser Uebernachtungsplätzchen gefunden haben. Uns bleibt also noch viel Zeit für Zelt aufbauen, essen und Wäsche waschen.

Biken im Auenland, 15.08.14

Bei der Auffahrt
Jetzt bin ich schon etwas genervt von der vielen Fahrerei die letzten Tage. Anders gesagt: ich sitze bereits auf heissen Kohlen!! Also biegen wir bei der nächsten Gelegenheit ab, wo ein “Wanderung”-Schild steht, um die Gegend mit unseren Bikes zu erkunden. Die Fahrräder sind durch die Schotterstrasse bei Regen richtig dreckig und verschlammt geworden. Also putzen wir gleich einmal Zähne und die Bremsscheiben (aaahh, da ist ja schon Rost drauf!!!). Gerade als wir losfahren beginnt es zu regnen. Uns egal. Es fühlt sich gerade einfach nur super an, wieder einmal am Sattel zu sitzen. Richtig lässig geht ein schmaler Schotterweg dahin, bis dieser in einen sehr blockigen nicht mehr fahrbaren Singletrail übergeht. Auf der Anhöhe haben wir das erste Mal einen Ueberblick über die Gegend hier in Finnland. Egal wo wir hin schauen: überall Wald und Wolken. Und alles dazu noch sau flach. Ob das noch was fürs Biken hergibt...so flach?
Der erste Downhillteil macht recht Spass, aber sobald wir wieder etwas weiter unten sind im Wald (wo denn sonst...) wird es richtig lustig: Auf Holzstegen geht ein Weg über riesige Sumpffelder dahin und diese Stege sind fürs Wandern gedacht, also keinen halben Meter breit. Die Challenge ist gar nicht so einfach. Es sind zwei ca. 20 cm breite Holzbretter nebeneinander gebaut, wobei der Spalt dazwischen immer wieder mal Reifenbreite bekommt. Das Holz scheint nicht lackiert zu sein und ist grossteils auch schon modrig, also sind manche Bretter schon eingebrochen oder kurz davor. Naja, bis auf, dass sich mein Vorderrad einmal im Mittelspalt verfangen hat und ich gerade noch einen Highjack vermeiden konnte und somit nur mein rechter Fuss im Sumpf landete, ist alles gut gegangen. Später kommt dann noch ein Steg, der bergauf gebaut ist. Also müssen wir die Stufen bergauf fahren. Da das Holz schon batschnass ist und die Stufen bis zu 30cm hoch werden, ist der Weg gerade noch fahrbar. 
Da freut sich Johannes auf den Stegen!
Noch trocken über den Sumpf...
...nass bergauf.
Aber dann geht es im Wald recht eben aber technisch sehr anspruchsvoll dahin. Rechts vom Weg leuchten rote Fliegenpilze hervor und links die Heidelbeeren. Der gesamte Boden ist mit Moos uns Heidekraut überdeckt. Flechten ziehen sich entlang jedes Astes und, schau an, die Sonne lacht zwischen den Bäumen durch. Aber es regnet. Uns egal. Der Wald ist so märchenhaft, wie im Bilderbuch. Wir kommen uns vor wie im Auenland. Nur statt Hobbits wohnen hier Gnome. Gegen Ende der Runde gehts noch einmal so richtig durch den Gatsch und Sumpf durch (anscheinend haben die hier vergessen Stege zu bauen), sodass mein dreckiger rechter Fuss gar nicht mehr auffällt. Ahh, das fühlt sich super an, richtig durch den Gatsch. Und die Fahrräder werden dabei auch gleich sauber.
Zurück beim Auto geht der Regen erst so richtig los. Wir nutzen das gleich als Dusche und können schliesslich wieder frisch und trocken (wir stellen uns unter ein kleines Hüttchen zum Abtrocknen) ins Auto einsteigen. Nun ab die Post zum nächsten Supermarkt, wo wir unseren zweiten Grosseinkauf erledigen.

Wir fahren weiter über die Grenze nach Schweden und suchen uns einen Campingplatz, aber anscheinend ist die Saison schon zu Ende. Denn die Schule beginnt wieder und die Campingplätze haben bereits geschlossen. Auch praktisch, müssen wir nichts zahlen. Trinkwasser dürfen wir bei einer netten Familie in deren Haus auffüllen, weil die Flüsse zu gross und schmutzig sind.

Rate: was gibt es heute bei uns zum Abendessen? 
 
Ir con bicicletas de montaña en el bosque de cuento

Ahora estoy muy molestando por el paseo en coche largo. En alemán decimos: estoy sentido en carbones caliente... Pues en la próxima ocasión giramos en una pequeña calle, donde está una placa con la información sobre caminatas. Perfecto! Limpiamos nosotros bicis y exploramos el área en la sillín. En el momento donde salimos está empezando llover. Nosotros igual. Vamos un camino con muchos piedras arriba hasta el camino está muy estrecho y abrupto, así tenemos que empujar las bicis. En el ribazo tenemos la primera vez una vista sobre todo de la país. Qué vemos? Bosque, sólo bosque y todo está muy plano. Si esto es bien para ir con bici...si es aburrido??
La primera parte abajo nos gusta, pero un poco más abajo en el bosque la diversión empieza: aquí están puentes de madera sobre el pantano. Y muy estrecho, más o menos un medio metro. Tenemos que balancear. Es muy difícil. Y además entre de las dos planchas de madera está una brecha tanto ancho de mi neumático. Y unas vezes las planchas están mohoso así son fracturado. Todo va bien, excepto que mi neumático frontal conduce en la brecha y mi pie derecho aterrizar en el pantano... Tarde, el puente va arriba, así tenemos que ir con nosotros bicis escalones arriba. Y la madera está mojada además. Es muy difícil otra vez. Pero después el camino está plano pero muy técnico. A la derecha ilumina hongos rojos y a la izquierda arándanos azules. Todo del suelo es cubierto de musgo y brezo. Unos bucles adornan las ramas y !mira! El sol sonree entre los árboles. Pero está lluviendo. Nosotros igual. El bosque de cuento es mismo de lo en los libros para niños. Nos parece que estamos en el Auenland (el “país” de los Hobbits), pero en vez de Hobbits aquí están gnomos. Qué lindo :) En el fin de la ruta vamos con las bicis a través de fango así el resto de mi cuerpo parece que igual de mi pie derecho.
En el estacionamiento está lluviendo muucho y usamos la lluvia para ducharnos. Limpio y recién conducimos con el coche al próximo supermercado para comprar unos reservos para comer.

El campamento, donde queremos campar ya ha cerrado porque la temporada ya ha acabado. No importa, por eso no tenemos que pagar algo... Y el agua para beber podemos rellenar en una casa de una familia simpatica, porque los ríos aquí están demasiado sucio.

Schotterstrassen, Seen und viele Gelsen, 14.08.14


Heute Morgen weckt mich das sanfte Prasseln des Regens auf das Zeltdach. Die nächste Regenpause nutze ich um mein Zelt abzubauen. Während ich Frühstück richte, kriecht auch Lukas aus seinem Zelt und gesellt sich zu mir. Gesättigt geht die Reise weiter am Grenzfluss zwichen Norwegen und Finnland entlang. Dann geht es in den Süden, kurz nach dem Grenzübergang sehe ich etwas, was ich schon lange nicht mehr gesehen habe: Ein rundes Verkehrsschild mit einer rot umrandeten 100 darauf. Wow! Das fühlt sich gleich richtig schnell an! Nach knapp hundert Kilometern in Finnland kommen wir in den ersten grösseren Ort. Als erstes wird eine Tankstelle aufgesucht um den (fast) leergefahrenen Tank zu befüllen. 1,539€ kostet der Liter Diesel hier. Richtig günstig ist das! Nach einem Einkauf beim Supermarkt geht es weiter in den Westen über die 955. Nach einigen Kilometern ist der Asphalt zu Ende und wir brettern mit 80 Sachen eine Schotterstrasse entlang. So habe ich Finnland in Erinnerung! :) 
Manchmal gab es auch eine Kurve... :)
Und am Ende der Strasse steht ein Haus am See...
Gegen Sieben finden wir ein nettes Plätzchen an einer Seitenstrasse zum Uebernachten. Einziges Manko: Hier wimmelt und schwirrt es nur so vor Insekten! Gut vermummt und mit Gelsengift eingesprüht ist es aber einigermassen erträglich. Nur bei längerem Stillsitzen, also essen und Blog schreiben, wird es etwas ungemütlich... *ahhrghlaptopzuschlag*
Kampf den Gelsen!
 
Muchos mosquitos


En la mañana está lluviendo. Pero mientras una pausa empaco mi carpa. Después del desayuno conducimos a Finlandia. Vemos mucho bosque y lagos y después más bosque. Pero una cosa es muy grata: podemos conducir 100km/h. En Noruega sólo pudimos conducir 80km/h. Pues conducimos muy rapido y después una calzada arenilla. A las siete encontramos un lugar amable para campar. El lugar está perfecto, pero aquí están muuuuuuuuchos mosquitos. Así el ambiente va a ser incómodo.

Bis zur Grenze, 13.08.14

Nachdem der Blog wieder einmal ordentlich im Verzug ist, haben wir die Einträge gestern nicht mehr fertig stellen können. Also setzen wir uns in den Gästeraum vom Campingplatz und beenden was wir gerstern angefangen haben. Ausserdem muss ich noch meine Lehrveranstaltungen für das kommende Semester einteilen um bekannt geben zu können, wann ich meine Tutorien (Einführung in die digitale Bildverarbeitung) im kommenden Semester abhalten kann. Um fünf Uhr sind dann auch die letzten Emails beantwortet und wir packen unsere Sachen, um weiter zu fahren. Gerade als wir gehen wollen, kommt ein deutscher Wanderer bei der Tür herein und fragt uns ob wir ihm etwas Reis oder Nudeln geben können. Er ist schon knapp eine Woche unterwegs, seit er beim letzten Supermarkt vorbei gekommen ist – die hier echt selten zu finden sind. Wir durchforsten unser Auto nach den letzten Reserven und können tatsächlich noch ein wenig Nahrhaftes anbieten. Nach kurzer Fahrt knurren unsere Mägen, wir haben noch nichts zu Mittag gegessen. Das letzte Brot haben wir in der Früh aufgebraucht. Also müssen jetzt unsere allerletzten Reserven herhalten, um den Hunger zu befriedigen.
Chips zum Mittagessen
Die Fahrt kann weitergehen. Die Strecke ist extrem schön, sodass es schwer fällt nicht ständig anzuhalten um Fotos zu machen. Nach mehreren Kilometern kommt tatsächlich ein Ort mit einem Supermarkt. Wir kaufen aber nur das Nötigste, da wir Morgen ohnehin nach Finnland kommen, wo alles etwas günstiger ist.
Sicht aus dem rechten Fenster
Sicht aus dem linken Fenster
Campen wollen wir heute wieder wild. Wir finden einen sehr netten Platz an dem Grenzfluss Deatnu auf einem weiten Sandbett. Lukas packt schon einmal das Zelt aus um es zu lüften. Bei genauerer Ueberlegung müssen wir uns aber eingestehen, dass der Platz nicht so gut ist. Nach einer Nacht am Sandbett wäre alles furchtbar sandig.

Also packen wir alles wieder ein und fahren weiter. Eine viertel Stunde später finden wir schliesslich den geeigneten Platz. Hinter einem Parkplatz führt eine schmale Schotterstrasse auf eine gut versteckte Wiese. Sogar einen Tisch gibt es hier! Wir haben so viel Platz, dass wir ausnahmsweise sogar zwei Zelte aufstellen. Da können wir uns in der Nacht von einer Zeltwand zur anderen wältzen :)

Hasta la frontera

Como ayer no acabamos los escritos del blog, los hacemos hoy. Cuando queremos irnos un alemán llega con su mochila muy grande. Él ya va una semana y no ha pasado una tienda. Por eso le damos arroz y pastas. Cuando queremos comer algo notamos que nosotros no tenemos bastante comida. Pues comemos nosotros reservas.

El recorrido está muy interesante porque la vista está guapa. Entonces hacemos unas fotos. Llegamos en la frontera de Finlandia. En el río frontero intentamos dormir, pero aquí están demasiado muchos mosquitos. Pues conducimos más. Tarde encontramos un lugar para campar el lado de la calle con una mesa y mucha plaza para dos carpas. Qué agradable! Entonces puedo estirarme sin empujar Johannes ;)